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Migräne-Aura
Die Migräne-Aura - häufiger Vorbote eines Anfalls - mit Sehstörungen, Empfindungsstörungen (z.B. Taubheitsgefühlen an Armen und Händen), Sprachstörungen, Bewusstseinstrübungen, Lähmungen von Armen und Beinen entwickelt sich nach unseren Erkentnissen aus der oberen Brustwirbelsäule als Folge akuter Verdrehung und/oder Knickung von Wirbeln.
Die Symptome können einzeln oder in Gruppen auftreten. Sie können jedesmal vor einem Migräne-Anfall in gleicher oder ähnlicher Reihenfolge auftreten, sie können aber auch ohne Kopfschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen in Erscheinung treten. Man spricht dann von Aura ohne Migräne.
Körperliche und seelische Beschwerden
durch pathologische Veränderung des Blutverteilungsmusters im Gehirn
Aus Entzündungszonen im Bereich der oberen und mittleren Brustwirbelsäule (1), Folge von Knickungen, Verdrehungen und Verbiegungen einzelner oder mehrerer Wirbel sowie von Körperfehlhaltungen, werden pathologische Erregungsmuster zum Rückenmark (2) geleitet, wo sie auf Nerven des automatisch arbeitenden Systems (Sympathicus) umgeschaltet und in Nervenknoten entlang der Wirbelsäule gesammelt werden (T1, T2, T3 im Bereich der oberen sowie T4, T5, T6 im Bereich der mittleren Brustwirbelsäule).
Von dort werden sie zu den beiden im Hals liegenden Zentren - Ganglion stellatum (3 ) und Ganglion cervicale superius (4) - weitergeleitet. Hier erfolgt die Umschaltung auf Nerven, die zu den Arterien in Hirnstamm (A) und Großhirn (B) ziehen. Wenn diese Nerven erregt werden, können einzelne Hirnarterienzweige verengt und damit das Blutverteilungsmuster im Gehirn pathologisch verändert werden (5).
Normalerweise passt das Gehirn die Durchblutung seiner Zentren dem aktuellen Bedarf automatisch an. Das Blutvolumen und damit die Sauerstoff- und Nährstoffzufuhr werden so verteilt, dass die Zentren mit dem aktuell größten Bedarf am meisten bekommen.
Wenn diese Autoregulation gestört wird, können schwerwiegende Beeinträchtigungen der körperlichen und seelischen Leistungsfähigkeit auftreten, am häufigsten zu beobachten im Zusammenhang mit Migräne-Anfällen, nach unseren Daten mit folgender Verteilung:
| Obere Brustwirbelsäule T1 - T3 |
Mittlere Brustwirbelsäule T4 - T6 |
| - Sehstörungen |
- Innere Unruhe |
| - Merkstörungen |
- Schlafstörungen |
| - Konzentrationsstörungen |
- Schweißausbrüche |
| - Wortfindungsstörungen |
- Ohrgeräusche |
| - Empfindungsstörungen |
- Aggressionen |
| - Sprachstörungen |
- Depressionen |
| - Bewusstseinsstörungen |
- Angst |
| - Lähmungen |
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