Schulter-Arm-Syndrom

Ihre Schmerzen kommen aus der Halswirbelsäule!


Wenig beachtet oder völlig ignoriert: Schulter-Arm-Schmerzen, Durchblutungsstörungen und Taubheitsgefühle in Armen und Händen haben einen gemeinsamen Ursprung: Genick und Halswirbelsäule.


Wenn das Genick seine Beugefähigkeit verliert, verliert auch die Halswirbelsäule ihre Beugefähigkeit. Schmerzhaft verspannte Nacken- und Schultermuskeln sind erste Warnsignale, denen Dauerschmerzen folgen, die auch Arme und Hände befallen können. Brennende Schmerzen und Taubheitsgefühle zeugen von Durchblutungsstörungen von Nerven und Gewebe. Jahrelanges Leiden, Therapien, die nur kurzfristig lindern, aber nicht wirklich helfen und Medikamente, die keine Heilung bringen, solange nicht die Ursachen behandelt werden, sind die Folgen.

Heilung geht nur über eine Ursachenbehandlung, das heißt die Wiederherstellung der Beugefähigkeit von Genick und Halswirbelsäule.





Seit 1990

Mit unserer ganzheitlichen Ursachenbehandlung
haben wir schon viele hundert schwer betroffenen Schmerzpatienten
äußerst erfolgreich behandelt.


Nach der Behandlung im Schmerz-Therapie-Zentrum Baden-Baden konnten 94% unserer Patienten ein schmerz- und medikamentenfreies Leben genießen. Gönnen Sie sich dieses Glück mit einem ersten Schritt. Nehmen Sie sich einen Tag Zeit für eine ausführliche Schmerz-Analyse
mit Besprechung, Beratung und Untersuchung.

Wir können Ihnen danach konkret sagen, ob unsere Behandlung auch Ihr ganz persönlicher Erfolg wird und Sie Ihre Nacken- und Schulter-Arm-Schmerzen und -Beschwerden endlich wieder los werden.

Lassen Sie sich zugleich von der besonderen Wohlfühl-Atmosphäre im Schmerz-Therapie-Zentrum Baden-Baden einfangen, die Ihnen während Ihrer Behandlung nicht nur zum lang ersehnten Behandlungserfolg, sondern auch zu einem persönlich sehr beeindruckenden Erlebnis verhelfen wird.



Es ist an der Zeit zu handeln!


Rufen Sie uns an unter
Telefon 0 72 21 - 2 44 66

oder schreiben Sie uns. 


Wir beraten Sie gern.





Das (Nacken-) Schulter-Arm-Syndrom –
die genauen Zusammenhänge


Das (Nacken-) Schulter-Arm-Syndrom gehört nach Migräne und Spannungskopfschmerzen zu den häufigsten Schmerzerkrankungen. Frauen sind nach unseren Daten häufiger davon betroffen. 

Das (Nacken-)Schulter-Arm-Syndrom kann isoliert auftreten, wird aber eher im Zusammmenhang mit Kopfschmerzen beklagt. Es besteht aus mehreren Symptomen. Dazu gehören Schmerzen im Nacken, in den Schultern und Armen sowie in den Fingern, außerdem können Gefühlsstörungen in Schultern, Armen oder Fingern auftreten sowie der Verlust der rohen Kraft z.B. beim Greifen, seltener auch Lähmungserscheinungen in Armen und/oder Fingern


Schulter-Arm-Benervung

neuro-segmente
Die Benervung (Innervation) von Schultern, Armen und Fingern erfolgt aus motorischen (für die Muskelbewegungen zuständigen) und aus sensiblen (für Gefühl und Schmerz zuständigen) Nerven der Halswirbelsäule. Der dritte (C3) und vierte Halsnerv (C4) innerviert dabei die Schulter, der fünfte (C5) die Ober- und Unterarm-Außenseite, der sechste (C6) die Unterarm-Innenseite, den Daumen und den halben Zeigefinger. Der siebte Halsnerv (C7) innerviert die andere Hälfte des Zeigefingers und eine Ringfingerhälfte, der achte Halsnerv (C8) schließlich innerviert die andere Hälfte des Ringfingers und den kleinen Finger.

Auch die obere Brustwirbelsäule ist mit den ersten drei Brustnerven (T1, T2, T3) an der Innervation der Oberarm- und Unterarm-Innenseiten beteiligt. Weit mehr noch: Die Steuerung der Durchblutung der Arme und Finger erfolgt aus den Nervenknoten des Sympathischen Nervensystems (Grenzstrang-Ganglien) in Höhe des ersten und zweiten Brustwirbels (T1 und T2).

Diese vergleichsweise klare Zuordnung ermöglicht bei Schmerzen oder Gefühlsstörungen der entsprechenden Region exakte Rückschlüsse auf Hals- und Brustwirbelsäulenabschnitte, aus denen die einzelnen Nerven hervorgehen. Daraus lassen sich wertvolle Hinweise für Diagnose und Therapie der Störungen eines Schulter-Arm-Syndroms ableiten.

Neben der gezielten klinischen Untersuchung vermitteln spezielle Röntgenbilder der Halswirbelsäule sowie der Übergangszone zwischen Hals- und Brustwirbelsäule wichtige Erkenntnisse über Art und Umfang pathologischer Veränderungen einzelner Wirbel und Wirbelketten, die durch Nervenreizung aus neurogenen Entzündungen überlasteter Gewebe die Symptome eines Schulter-Arm-Syndroms auslösen und unterhalten können. 




 

Von Nerven
erzeugte Entzündungen

Neurogene
Entzündungen (von schmerz-leitenden Nerven ausgelöste Entzündungen) entstehen in der Regel im gelenksnahen Weichteilgewebe und in der Muskulatur infolge andauernder oder wiederkehrender Überlastung durch chronische Fehlhaltung.

Zunehmende - auch altersbedingte - Muskelschwäche bei gleichzeitig mangelnder Bewegung oder Übergewicht können ebenfalls verantwortlich sein für die Entstehung neurogener Entzündungen. Begatellunfälle bei Spiel und Sport oder freizeit-sportliche Aktivitäten bei fehlender körperlicher Fitness können auch die Entwicklung neurogener Entzündungen fördern.



Entzündungseiweiße

Dabei werden aus Nervenfaserenden schmerz-leitender Nerven große Mengen schmerzhafter Entzündungs-Eiweiße (darunter Calcitonin Gene-related Peptide und Substanz P) in das umliegende Weichteilgewebe gepresst und damit eine Entzündungskaskade ausgelöst, an der auch Prostaglandine (Entzündungen und Schmerzen auslösende Gewebshormone) beteiligt sind.

Sie sind das Ziel der schmerzstillenden Medikamente vom Typ der Prostaglandin-Synthese-Hemmer (Acetylsalicylsäure, Paracetamol, Ibuprofen, Novalgin) sind, vielleicht besser bekannt als Nicht-steriodale Anti-Rheumatika (NSAR-Präparate).

Die Entzündungen führen zu Stoffwechselveränderungen, darunter der überschießenden Bildung aggressiver Sauerstoff-Radikale. Dadurch kann sich ein anfangs kleines Entzündungsgebiet stark vergrößern und durch Reizung weiterer Nerven die Entstehung eines Schulter-Arm-Syndroms begründen mit Muskelverspannungen, ziehenden oder drückenden, manchmal auch brennenden Schmerzen, mit Missempfindungen und Taubheitsgefühlen sowie Durchblutungsstörungen.

 




Selten organische Schäden

Nach unseren Daten sind für die Auslösung eines Schulter-Arm-Syndroms mit Schmerzen und Gefühlsstörungen oder nur mit Schmerzen in Nacken, Schulter oder Armen seltener Veränderungen an Wirbel-Knochen oder -Knorpeln (Arthrosen) verantwortlich als viel mehr massive Beugeverluste der oberen Halswirbelsäule (Abbildung 1) oder der ganzen HWS (Abbildung 2), Verbiegungen nach hinten (Kyphosen) und zur Seite (Skoliosen) sowie kyphotische und skoliotische Knickungen zwischen beugestarren Abschnitten der HWS, nicht selten mit Wirbelgleiten (siehe Pfeile der Abbildungen 3 und 4).


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Behandlung mit sanften Injektionen
ohne Gewebsverletzung


Mit unserer speziellen und besonders sanften Injektions-Technik können wir die neurogenen Entzündungen im Weichteilbereich der Halswirbelsäule und ggf. der oberen Brustwirbelsäule ebenso wirksam bekämpfen wie bei  Migräne  oder bei  Spannungskopfschmerz.

Da bei beiden Kopfschmerzformen häufig auch Nacken- und Schulter-Arm-Schmerzen beklagt werden, können wir in der Regel in einem einzigen Arbeitsgang sowohl die Kopfschmerzen als auch die Nacken- und Schulter-Arm-Schmerzen gleichzeitig behandeln.

Sofern bei einem Schulter-Arm-Syndrom auch Durchblutungsstörungen der Arme oder Finger oder brennende Schmerzen beklagt werden, müssen die Ganglien (Nervenknoten) des peripheren Sympathischen Nerven-Systems der ersten zwei Brustwirbel-Segmente (T1 und T2) in die Behandlung einbezogen werden (thorakale Grenzstrang-Blockaden).


Dazu haben wir ein besonders sanftes Injektionsverfahren entwickelt, das zusammen mit der dabei verwendeten Technik durch sehr langsamen Nadelvorschub bei gleichzeitigem Flüssigkeitseintrag ins Gewebe eine weitgehend schmerzfreie Behandlung erlaubt. Dies gilt aber nicht nur für die Behandlung des sympathischen Grenzstrangs allein, sondern grundsätzlich für alle peripheren Weichteil-Gewebe und damit für nahezu alle Anwendungsgebiete in der Schmerztherapie.



Bei dieser speziellen Technik wird die Injektionsflüssigkeit immer vor der Nadel ausgespritzt. Damit kommt das Gewebe mit der Nadelspitze gar nicht in Berührung und kann somit auch nicht verletzt werden.



Insgesamt über eine halbe Million Injektionen mit dieser Technik in der Vergangenheit - ohne irgendeinen Verletzungsfall - belegen dies.





Gleichzeitig mit der Injektions-Therapie
wird durch eine   intensive Patientenschulung  der Grundstein gelegt für die erfolgreiche Behandlung eines Schulter-Arm-Syndroms:



Dauerhafte Schmerz-und Beschwerdefreiheit

ohne Medikamente