| Menstruationsbeschwerden |
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Menstruationsbeschwerden (Menorrhagie)
Ich habe starke Schmerzen während meiner Periode und verliere dabei auch viel Blut. Ich habe gehört, dass eine Menstruation normalerweise nach zwei bis drei Tagen vorüber ist. Bei mir dauert sie aber eine Woche, manchmal auch etwas länger. Hat das mit meiner Migräne zu tun? Menstruationsbeschwerden sind von Migräne prinzipiell unabhängig. Sie werden auch beklagt von Patientinnen, die noch nie Kopfschmerzen hatten, auch nicht während ihrer Menstruation. Langanhaltende Blutungen mit entsprechend hohen Blutverlusten können zu andauernder Müdigkeit und Abgeschlagenheit führen. Dies kann unter bestimmten Umständen das Auftreten von Migräne-Anfällen begünstigen. Aus neurologischen Daten geht hervor, dass die Gebärmutter von Nerven durchzogen ist, deren Aktivität vom Rückenmark gesteuert wird. Sie können unter normalen Bedingungen eine regelrechte Menstruation gewährleisten. Fehlentwicklungen im Einflussbereich dieser Nerven können Fehlsteuerungen auslösen, die zu schmerzhaften, lang andauernden Monatsblutungen führen können. Nach unseren Erkenntnissen sind Problemzonen im Bereich der oberen Lendenwirbelsäule dafür verantwortlich, vor allem jene Abschnitte, die besonders dicht benervt sind. Die Nervengeflechte innerhalb und außerhalb des Rückenmarks liefern pathologische (krankhafte oder durch eine Erkrankung ausgelöste) Informationsmuster, die eine regelrechte Menstruation verhindern. Die hierbei entscheidenden Geflechte liegen außerhalb des Rückenmarks. Werden die pathologischen Aktivitäten durch vorübergehende Unterbrechung der Nervenleitung an genau der richtigen Stelle gelöscht, führt dies in der Regel zu spontaner Schmerzfreiheit und rasch nachlassender Blutungsintensität. Wird zu Beginn einer problematischen Menstruationsperiode behandelt, lässt sich die Periode innerhalb von zwei bis drei Behandlungstagen normalisieren. Mit einer weiteren Behandlungsserie zu Beginn der folgenden Menstruation wird der Zustand langfristig stabilisiert. Im Rahmen einer Schmerz-Analyse informieren wir Sie gerne auch noch genauer über Hintergründe und Vorgehensweise, und was Sie vielleicht sonst noch im Zusammenhang mit Ihren Menstruationsbeschwerden interessiert. Bei einer geschickten Terminplanung können wir sowohl Ihre Migräne als auch Ihre Menstruationsbeschwerden gleichzeitig behandeln. Damit sind Sie am Ende beides los. |
Nicht nur Kopfschmerzen!
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