Wetterfühligkeit
Wetterfühligkeit


Bei Wetterwechsel bekomme ich sehr häufig Kopfschmerzen.
Können Sie Wetterfühligkeit auch behandeln?



Wetterfühligkeit beruht auf einer erhöhten Sensibilisierung (Empfindlichkeits-Steigerung) von Nerven auf Luftdruckveränderungen, Änderungen der Luftfeuchtigkeit sowie Änderungen der elektrischen Ladung der Atmosphäre z.B. bei Gewitter. Die genauen biologischen Vorgänge dabei sind noch weitgehend ungeklärt.

Im Ergebnis melden sich bei Wetterveränderungen Störquellen im Organismus, die vor Eintritt der Wetteränderung zwar auch schon da waren, aber noch „geschlafen" haben und durch die Wetteränderung „geweckt" wurden. Die Folge sind pathologische Aktivitäten aus verschiedenen Körperregionen in Richtung Rückenmark, von dort u.a. zum Sympathicus (dem automatischen Nerven-System zur Steuerung der Durchblutung) und schließlich zum Gehirn, von wo aus durch Änderung des Blutverteilungsmusters sowie weitere pathologische Vorgänge Kopfschmerzen und Beschwerden ausgelöst werden.

Unseren Beobachtungen zufolge sind in den meisten Fällen von Wetterfühligkeit mit Kopf- und Nackenschmerzen, mit Übelkeit, Schwindel und Sehstörungen, mit Konzentrationsstörungen und ähnlichen Beschwerden das Genick und die obere Brustwirbelsäule die Hauptakteure des Ärgers.

Sofern konkrete Ursachen hinter den Beschwerden eines Wetterwechsels stehen, spricht man von "Wetterempfindlichkeit". Wenn im Fall von  Migräne  oder  Spannungskopfschmerzen  bei Wetterwechsel auf speziellen Röntgenbildern der Patienten eine Beugeunfähigkeit der Halswirbelsäule evtl. in Kombination mit einer Fehldrehung des ersten Halswirbels erkennbar ist und in der klinischen Untersuchung eine starke Schmerzhaftigkeit der Nacken- und Schultermuskulatur beklagt wird, haben die Kopfschmerzen bei Wetter-wechsel eine klar definierbare Ursache. Es handelt sich dann um Kopfschmerzen bei Wetterempfindlichkeit.

Wir lassen von den betroffenen Patienten in speziellen Dokumentations-Bögen zur Wetterempfindlichkeit die allerersten Symptome bei Wetterwechsel sowie die genaue Lokalisation der ersten Schmerzen an zwei aufeinander folgenden Wetterperioden eintragen. Daraus können wir die Störquellen genau bestimmen und gezielt behandeln, sodass dann Wetterwechsel keine Schmerzen und Beschwerden mehr auslösen.