Depressionen, Aggressionen und Angst

Depressionen, Aggressionen und Angst 


Depressionen und häufig wiederkehrende depressive Zustände (Dysthymien) werden von den Betroffenen oft schlimmer empfunden als körperliche Schmerzen.


Seelische Schmerzen treffen den ganzen Menschen, können fast jedes Gefühl auslöschen, nehmen ihm die Freude am Leben, können jede Hoffnung löschen und Selbstmordgedanken schüren. Das Leben und die eigene Existenz werden dabei häufig als völlig sinnlos empfunden, Hoffnungsklosigkeit und Gleichgültigkeit lähmen jeden Antrieb. Depressionen sind grausam.

Funktionelle pathologische Veränderungen der Wirbelketten der mittleren Brustwirbelsäule (T4 - T6) können Depressionen, Aggressionen und Angst verursachen. In der  Schmerz-Analyse  können wir diese Zusammenhänge untersuchen und zugleich ein individuell wirksames Behandlungs-Konzept dafür entwickeln.



 
Depressionen, Aggressionen und Angst
bei Migräne

Migräne-Patienten beklagen im Anfall häufig Depressionen, nicht selten auch Angst, insbesondere bei längerer Anfalls-Dauer. Einige von ihnen berichteten von Depressionen und Angst auch außerhalb ihrer Migräne-Anfälle. Ein Teil dieser Patienten berichtete, dass Medikamente gegen ihre Depressionen (Antidepressiva), die gleichzeitig auch zur Schmerzbekämpfung eingesetzt wurden, keine nachhaltige Wirkung auf die Niedergeschlagenheit hatten, auch die Angst kaum beeinflussten. Bei längerer Einnahme oder Dosiserhöhung traten Nebenwirkungen auf.

Einige Patienten gaben an, dass ihre depressive Verstimmung nicht selten innerhalb weniger Minuten und ohne erkennbaren Anlass oder Grund auftreten konnte. Andere hatten beobachtet, dass die depressiven Zustände immer im Zusammenhang mit einem Migräne-Anfall auftraten, häufig nachts oder in den frühen Morgenstunden, wenn sie vom Migräne-Anfall geweckt wurden. Die meisten Migräne-Patienten dachten, dass ihre Migräne und die depressiven Zustände einfach zusammengehörten, weil nach ihrer Meinung die Migräne-Anfälle die Depressionen verursachten, und wenn Migräne schlimmer wurde auch die Angst vor den Anfällen eigentlich ganz "normal" sei.

Wir haben herausgefunden, dass es diese Zusammenhänge so nicht wirklich gibt, dass vielmehr noch andere Faktoren an den Stimmungsveränderungen während der Migräne-Anfälle beteiligt sind. Sonst dürften eigentlich während der anfallsfreien Perioden überhaupt keine solchen Stimmungsveränderungen auftreten.




 

Krankheitsbestimmende Veränderungen
im Bereich der mittleren Brustwirbelsäule


ImageBei Migräne-Patienten, die über depressive Verstimmung, Depressionen und Angst während ihrer Anfälle und teilweise auch im anfallsfreien Intervall klagten, konnten wir auf Röntgenbildern nahezu regelmäßig Veränderungen der Wirbelketten der mittleren Brustwirbelsäule beobachten. Zwischen dem vierten und sechsten Brustwirbelabschnitt zeigten sich Knickungen, Verdrehungen, Verschiebungen oder Wirbelgleiten. Die Bereiche waren  auch immer auffallend druckschmerzhaft.

Im aktuellen Beispiel ist eine Knickung zwischen dem fünften und sechsten Brustwirbel zu erkennen (roter Pfeil). Die Burstwirbelsäule verläuft dabei im oberen Abschnitt bis zum fünften Brustwirbel zunächst gerade und nimmt ab dem sechsten Brustwirbel einen schwach bogenförmigen Verlauf in Richtung Lendenwirbelsäule. Typischerweise fällt ein solcher Befund nicht sofort ins Auge.

Die betroffene Region zeigte sich in der Untersuchung auffällig druckschmerzhaft im Gegensatz zu den anderen Abschnitten der Brustwirbelsäule, ein sicheres Zeichen einer pathologischen, klinisch bedeutsamen Entwicklung.

Der Patient litt unter häufig wiederkehrenden Depressionen und beklagte auch  schubartig auftretende Aggressivität, beides sowohl während eines Migräne-Anfalls als auch im anfalls-freien Intervall. Daneben beklagte er noch Konzentrationsstörungen.




 

Limbisches System - Zentrum der Gefühle

ansicht gehirn depressionMitten im Gehirn findet sich ein weit verzweigtes System von Nervenbahnen und Nerven-Kernen (farbige Strukturen), die für eine ganze Reihe von emotionalen (gefühlsmäßigen) Reaktionen, der Verarbeitung von Erlebnissen und von Sinneseindrücken sowie von Gedächtnis-Inhalten zu Gefühlen und Verhaltensweisen zuständig ist.

Es beeinflusst eine Vielzahl von hormonellen Vorgängen im Organismus und nimmt damit eine zentrale Rolle ein im Leben von Mensch und Tier. Man nennt es wegen seiner bogenförmigen Strukturen das Limbische System.


Die möglicherweise wichtigsten Nervenkerne dieses Systems sind die beiden Mandelkerne (im roten Ring), je einer in jeder Hirnhälfte. Fehlfunktionen der Mandelkerne können Depressionen und Angst auslösen.

Die Mandelkerne werden sehr intensiv durchblutet aus verschiedenen Ästen der mittleren Hirnarterie sowie aus Ästen der inneren Hirnschlagader, die sich gegenseitig überlappen.

Man hat in verschiedenen wissenschaftlichen Studien festgestellt, dass bei Patienten während einer Depression die Durchblutung von Hirnregionen innerhalb des Limbischen Systems, besonders im Versorgungsgebiet der Mandelkerne verringert ist. Je ausgeprägter die Depression beobachtet wurde, um so stärker war auch der regionale Blutfluss (rCBF) eingeschränkt.



 

Beziehungen der Brustwirbelsäule
zum Limbischen System

funktionsstoerungen des gehirnsÜber Nervenverbindungen des peripheren Sympathischen Nervensystems (pSNS) bestehen Verbindungen zur Gefäß-versorgung des Limbischen Systems. Die Veränderung der Blutversorgung im Mandelkern-Gebiet kann über diese Nervenverbindungen erfolgen.

Wir haben beobachtet, dass Knickungen, Verdrehungen, Verschiebungen und Verkippungen innerhalb der Wirbel der mittleren Brustwirbelsäule zwischen dem vierten und sechsten Brustwirbel die Funktion des Limbischen Systems erheblich beeinträchtigen können mit der Folge starker Befindlich-keitsstörungen im Sinne der beschriebenen Aggressionen, Depressionen oder Angst.

Auch innere Unruhe und Schlafstörungen können dabei ebenfalls in Erscheinung treten.

In den umliegenden Weichteil-Geweben entstehen dabei so genannte neurogene Entzündungen (1), die das Rückenmark (2) erregen. Die Erregung wird über periphere sympathische Nervenleitungen unter anderem auf das Ganglion cervicale superius (3) übertragen, einem paarigen Nervenknoten in unmittelbarer Nähe des Genicks. 

Der Großteil seiner Nervenfasern zieht zum Gehirn und umspinnt dort die Äste aller drei Hirnarterien. Wird das Ganglion cervicale superius aus neurogenen Entzündungs-Gebieten der mittleren Brustwirbelsäule erregt, führt dies zur Drosselung der Blutzufuhr im Versorgungsgebiet von Teilen des Limbischen Systems, darunter auch der Mandelkerne (4), mit der Folge von Depressionen und anderen schwer wiegenden Störungen der emotionalen (gefühlsmäßigen) Befindlichkeit:


Krankheits-Symptome durch Störungen
im Bereich der mittleren Brustwirbelsäule
  

  • - Innere Unruhe
    - Schlafstörungen
    - Schweißausbrüche
    - Ohrgeräusche
    - Aggressionen
    - Depressionen
    - Angst  



 

Wirksame Behandlung
durch Blockaden der thorakalen Grenzstrang-Ganglien
mit sanften Injektionen ohne Gewebsverletzung

Eine Vielzahl körperlicher und seelischer Beschwerden vor, innerhalb und außerhalb von Migräne-Anfällen, die bisher nicht oder nur unzureichend behandelbar waren, kann durch wiederholte Infiltrationen des sympathischen Grenzstrangs beseitgt werden.

Dazu haben wir ein besonders sanftes Injektionsverfahren entwickelt, das zusammen mit der dabei verwendeten Technik durch sehr langsamen Nadelvorschub bei gleichzeitigem Flüssigkeitseintrag ins Gewebe eine weitgehend schmerzfreie Behandlung erlaubt.

Dabei wird die Injektionsflüssigkeit immer vor der Nadel ausgespritzt. Damit kommt das Gewebe mit der Nadelspitze gar nicht in Berührung und kann somit auch nicht verletzt werden. Insgesamt weit über eine halbe Million Injektionen mit dieser Technik in der Vergangenheit ohne irgendeinen Verletzungsfall belegen dies.





Bericht über
ein typisches Behandlungs-Ergebnis

"Vor der Behandlung bin ich sehr niedergeschlagen. ... Tiefe Antriebsschwäche, Müdigkeit und eine elementare Unzufriedenheit mit mir und meinem Leben durchdringen mein ganzes Denken. In dieser Situation möchte ich am liebsten nur  schlafen, lesen oder einen Film anschauen, wichtig ist nur, dass ich mich nicht mit mir, meinem Leben und anderen Menschen beschäftigen muss. Konstruktiv oder gar schöpferisch tätig zu werden ist in dieser Situation völlig unmöglich.

Nach ca. 5 Minuten (nach der Behandlung) fühle ich eine starke Euphorie in mir aufsteigen. Teilweise noch während dem Anziehen schießen mir Gedanken durch den Kopf bezüglich wie ich den Abend gestalten und was ich mir Leckeres zum Essen machen möchte.

Während dem Laufen ins Wartezimmer ist die Euphorie so groß, dass ich Mühe habe, ein breites Grinsen zu unterdrücken. .... Auch wenn ich mir Gedanken über die gescheiterte Beziehung zu meiner Freundin mache, so kann ich diese Gedanken nun viel besser verarbeiten ... und falle ich nicht in eine tiefe Müdigkeit, sondern bleibe voller Tatendrang, mache Witze und versuche, mein Umfeld zu animieren."


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