| Brennende Fragen |
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Brennende Fragen Wodurch entstehen die Entzündungen im Genick? In der Regel durch Verdrehung und Blockierung des ersten Halswirbels. Dadurch wird das umliegende Gewebe gedrückt und gezerrt. Nerven pressen schmerzende Entzündungs-Eiweiße ins Gewebe und erzeugen damit genau die Entzündungen, die auch den von vielen Migränepatienten beklagten Hinterkopfschmerzen zu Beginn des Anfalls verursachen. Wodurch wird der erste Halswirbel verdreht?
Entweder aufgrund einer Fehlhaltung im Schulter-Nackenbereich z.B. bei Stress oder im Schlaf durch eine Fehlhaltung des Kopfes. Gut die Hälfte aller Migräneanfälle entsteht daher auch nachts oder in den frühen Morgenstunden.
Worauf stützen sich Ihre Erkenntnisse?
Vorrangig auf Ergebnisse der Grundlagenlagenforschung. Wir haben seit Beginn unserer eigenen Forschungstätigkeit international über 5.000 wissenschaftliche Veröffentlichungen ausgewertet, selbst über 1.800 Kopfschmerzpatienten gründlich befragt, untersucht und viele davon nach der neuen Methode behandelt und ihre Verläufe genau dokumentiert. Dabei wurden anhaltende Heilungserfoge erzielt, die niemand mehr für möglich gehalten hätte.
Man hört immer wieder, dass Akupunktur bei Migräne anfangs sehr gut hilft, dass sie aber nicht mehr wirkt, wenn später wieder Anfälle kommen. Ist das bei Ihrer Behandlung auch zu befürchten?
Nein. Ganz im Gegenteil. Wenn Akupunktur nicht mehr hilft, ist dies ein Zeichen dafür, dass die Migräne schon so weit fortgeschritten ist, dass die alleinige bzw. überwiegende Beeinflussung des autonomen Nervensystems (der selbständigen, vom Willen unabhängigen Nerven, zu denen auch das sympathische Nervensystem gehört) durch Akupunktur nicht mehr ausreicht, die Entwicklung von Migräne-Anfällen zu verhindern.
Unsere ursachenorientierte Behandlung wirkt demgegenüber wesentlich umfassender. Sie unterdrückt nicht nur pathologische Nervensignale im Genick und seiner Umgebung sowie deren Weiterleitung zum Gehirn, sondern sorgt zugleich auch dafür, dass Entzündungen aus dem nervennahen Gewebe des Genicks sowie aus der oberen und mittleren Brustwirbelsäule entfernt werden. Damit werden zugleich auch Heilungsvorgänge angestoßen. Sie werden unter fortlaufender Behandlung solange in Gang gehalten, bis der Organismus die Heilung selbst übernehmen und zu Ende führen kann. Darin ist der dauerhafte Heilungserfolg der Behandlung begründet.
Zusammenfassend ist festzustellen: Wenn Medikamente nicht mehr helfen, wenn Akupunktur oder manuelle Therapie (Chiropraktik = "Einrenken") einschließlich Atlas-Therapie wirkungslos bleiben, kann nur noch eine umfassende, ursachenorientierte Behandlung zum Ziel dauerhafter Schmerz- und Beschwerdefreiheit führen. Diese Therapie haben wir genau aus diesem Grund entwickelt und können damit auch jenen helfen, denen sonst niemand mehr helfen konnte. Sie sprachen gerade von der oberen und mittleren Brustwirbelsäule. Was hat das mit Migräne zu tun?
Die Symptome der Migräne-Aura sowie die Mehrzahl der Begleitsymptome im Migräne-Anfall entstammen Veränderungen der Wirbelketten der oberen bzw. mittleren Brustwirbelsäule, wo im umliegenden Gewebe vergleichbare pathologische Reaktionen ablaufen wie im Genick. Beide Brustwirbel-Regionen können über das Rückenmark das Blutverteilungsmuster im Gehirn beeinflussen und pathologisch verändern, woraus sich die Aura-Symptome und die Migräne-Begleitsymptome entwickeln. Daher muss von Fall zu Fall auch die Brustwirbelsäule in die Behandlung einbezogen werden.
Was für das Genick gilt, gilt in gleicher Weise auch für die Brustwirbelsäule. Das betrifft sowohl die Nerven- und Rückenmarksreaktionen als auch die Entstehung und Ausbreitung von Entzündungen durch chronische Reizung schmerzleitender Nerven bei gleichzeitiger Aktivierung immunologischer Vorgänge.
Was soll es nützen, einen Migräne-Anfall zu durchbrechen? Das alles Entscheidende an der neuen Therapie ist ihre langfristige Wirksamkeit. Einen Migräne-Anfall innerhalb weniger Minuten durchbrechen zu können, ist nur der Beweis dafür, dass wir die Behandlung der Migräne beherrschen, die Gesetzmäßigkeiten ihrer Entstehung verstanden haben und sie deshalb ursächlich behandeln und ausheilen können. Wenn eine Erkrankung schon soweit fortgeschritten ist, dass Medikamente in allen denkbaren Kombinationen nichts mehr nützen, bedeutet dies, dass sie nicht mehr ins Innere von Entzündungen vordringen können. Wenn auch Akupunktur, physikalische Therapie, Neuraltherapie und alle möglichen alternativen Behandlungs-weisen versagen, gibt es nur noch eine Möglichkeit: Die Entzündungsgebiete müssen in ihren Zentren getroffen und dort beseitigt werden. Dies ist derzeit der einzig denkbare Weg, chronische Schmerzerkrankungen zur Ausheilung zu zwingen. Lidocain ist nach aktuellen wissenschaftlichen Daten das dafür am besten geeignete Werkzeug. Es stoppt die fehlerhafte Signalübertragung aus der Peripherie zum Gehirn, stoppt die Produktion von Entzündungeiweißen und fördert zugleich die Heilung durch Freisetzung von Heilungseiweißen. Diese Vorgänge können nach einem langen Krankheitsleben zwar nicht in wenigen Tagen erzwungen werden, aber in drei bis vier Wochen. Was sind drei oder vier Wochen gegenüber ein oder zwei Jahrzehnten Migräne? Was sind drei oder vier Wochen gegenüber ein, zwei oder gar drei Jahrzehnten eines Lebens ohne Schmerzen und Beschwerden am Ende der Migräne? Sicher nicht viel mehr als ein Wimpernschlag! Was geschieht mit Patienten, die Migräne und Spannungkopfschmerz haben? Da Migräne und Spannungskopfschmerz gemeinsame pathogenetische (krankheits-erzeugende) Wurzeln haben - die Beugeunfähigkeit des Genicks - und von daher bei beiden Kopfschmerz-Formen Entzündungen durch chronische Reizung schmerzleitender Nerven für die Anfalls- und Kopfschmerzentwicklung verantwortlich sind, können wir im Prinzip das gleiche Therapieverfahren für beide zeitgleich anwenden. Unterschiede ergeben sich nur in bestimmten Behandlungsdetails.
Für die Patienten ergeben sich daraus aber keine spürbaren Unterschiede, auch die Behandlungsdauer bleibt in der Regel gleich. Das Behandlungsergebnis ist ebenfalls dasselbe: dauerhafte Schmerz- und Beschwerdefreiheit ohne Medikamente.
Können Patienten, die nur Spannungskopfschmerz haben, nach der Behandlung bei Ihnen auch mit dauerhafter Schmerz- und Beschwerdefreiheit rechnen? Für Spannungskopfschmerz-Patienten gelten die gleichen Bedingungen wie für Migräne-Patienten. Unterschiede gibt es nur im Detail. Das heißt: Dieselbe Behandlungs-Methode, dieselbe Behandlungs-Technik, dieselbe Behandlungs-Dauer, dasselbe Behandlungs-Ergebnis. Gibt es Nebenwirkungen? Wir verwenden für die Behandlung Lidocain, das wir auf die besonderen Eigenschaften und Bedürfnisse der entzündungsproduzierenden Nerven angepasst haben. Damit stellen wir sicher, dass keine anderen Nerven "schlafen gelegt" werden. So können wir Migräne ohne Nebenwirkungen behandeln. Um schmerzfrei injizieren zu können, haben wir ein spezielles, weltweit einmaliges Verfahren entwickelt, das den weiteren Vorteil bietet, dass wir nicht nur die Entzündungen wirksam behandeln können, sondern zugleich auch die Stoffwechselprobleme der geschundenen Muskulatur nach jahrelanger Krankheit. Gleichzeitig werden damit Heilungsvorgänge wirksam angestoßen. Das ist der mit Abstand wichtigste Therapie-Effekt in der Frühphase der Behandlung. Wenn Muskelverspannungen eine Rolle spielen, Sie sprachen von "geschundender Muskulatur", helfen dann nicht auch Massagen?
Nur im Anfangsstadium der Erkrankung. Später ist der Muskelstoffwechsel derart gestört, dass Massagen nicht mehr helfen, stattdessen aber Anfälle direkt auslösen können.
Wie lang dauert die Therapie, wie oft wird behandelt?
Das ist abhängig vom Lebensalter. Bei Kindern benötigen wir eine gute Woche, bei Erwachsenen rund drei bis vier Wochen. Wir behandeln in der Regel zweimal am Tag, morgens und abends. Art und Umfang der Behandlung sind immer individuell und richten sich nach der aktuellen Befindlichkeit des Patienten sowie den aktuellen Untersuchungsergebnissen.
Wie können Sie den Heilungserfolg sicher stellen?
Vom Lidocain ist neuerdings bekannt geworden, dass es nicht nur die Produktion von Entzündungs-Eiweißen unterbinden kann, sondern die Freisetzung von Heilungs-Eiweißen am Nerven fördert und damit selbst maßgeblich zur Heilung beträgt. Bei vielen Patienten war die steigende Flut von Anfällen auf Körperhaltungs-Fehler sowie in zunehmendem Umfang auch auf Ernährungsfehler zurückzuführen. Daher widmen wir diesem Themenkomplex mit Körperschulung und Ernährungsberatung einen großen Teil unserer Zeit. Durch laufende Vermittlung und Erklärung der zum Teil sehr komplizierten Zusammenhänge einer Migräne-Erkrankung in Trainings-Seminaren liefern wir die notwendige Motivation, zum Heilungserfolg nach besten Kräften selbst beizutragen.
Das klingt schon fast nach einem ganzheitlichen Behandlungskonzept.
Migräne ist eine Erkrankung, die sich nach unserer Überzeugung und nach vorliegenden klinischen Daten aus dem Alltag eines Patienten heraus entwickelt, aus Fehlern, die unbewußt immer wieder begangen wurden, die aber der Organismus der Betroffenen auf Dauer nicht mehr ausgleichen (kompensieren) konnte. Sicher spielen auch spezifische Schwächen einzelner Organe, zum Beispiel Magen oder Darm oder Bindgewebsschwächen oder auch Unfälle in Beruf und Freizeit dabei eine Rolle. Das kann bis in die frühe Kindheit zurückreichen oder auch Kinder selbst schon betreffen.
Um das Ziel der dauerhaften Schmerz- und Beschwerdefreiheit ohne Einnahme von Medikamenten zu erreichen, ist es daher notwendig, neben verschiedenen gezielten Laboruntersuchungen zur Aufdeckung eventueller Organschwächen auch alle Winkel des Alltags eines Patienten in Beruf und Freizeit zu durchleuchten, Fehler dort zu erkennen und abzustellen, ohne aus den Augen zu verlieren, dass ein Heilungserfolg ohne die ganz speziellen Lidocain-Injektionen niemals zu erreichen wäre. Sie sind und bleiben das Kernstück unserer Behandlung. Es ist wie bei einem Fischer, der seine Netze flickt, indem er die gerissenen Knoten wieder zusammenbindet. Daher nennen wir unser Behandlungskonzept lieber "vernetzt". GANZHEITLICH ist vielleicht ein zu großes Wort. Aber wenn Sie wollen, können Sie gerne auch GANZHEITLICH dazu sagen. Wie kommt man zu Ihnen?
Man vereinbart einen Termin zu einer Voruntersuchung. Wir nennen sie Schmerz-Analyse. Dafür muss man sich ungefähr einen halben Tag Zeit nehmen. Zuerst werden spezielle Röntgenaufnahmen angefertigt. Dann wird ein vorher ausgefüllter Schmerzfragebogen zusammen mit den Ergebnissen der Röntgen-Aufnahmen mit dem Patienten besprochen und nach einer gezielten klinischen Untersuchung die bestmögliche Behandlung und deren Aussichten eingehend beraten. Wem wir die Behandlung empfehlen, kann sich auf ein Leben ohne Migräne freuen.
"Nie wieder Migräne" - ist das nicht trotz alledem ein bisschen sehr hoch gegriffen? Nein, überhaupt nicht. 94% unserer Patienten sind nach der Behandlung ohne Medikamente dauerhaft schmerz- und beschwerdefrei geblieben. Das zeigt, dass "Nie wieder Migräne" weder plumpe Bauernfängerei, noch schönes Märchen, noch Science Fiction ist, sondern konkrete Realität und insoweit nichts weiter als das Ergebnis einer streng ursachenorientierten Behandlung unter aktiver Mitwirkung hochmotivierter Patienten.
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