Spannungs-Kopfschmerzen

Der „kleine Bruder“ der Migräne

Ursache ist meist die Beugeunfähigkeit des Genicks und der ganzen Halswirbelsäule
infolge chronischer Fehlbelastung, selten als Unfallfolge

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Spannungs-kopfschmerzen

Die Übergänge sind fließend

Spannungskopfschmerzen (Kopfschmerz vom Spannungstyp) gelten als der „kleine Bruder“ der Migräne, da sie normalerweise außer Kopfschmerzen keine anderen Symptome aufweisen und auch nicht anfallsartig mit der Gewalt einer Migräne losbrechen.

Dennoch sind sie fast genauso verbreitet wie Migräne und können Lebensqualität und Lebensfreude gleichermaßen einschränken.

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Spannungs-Kopfschmerzen und Migräne: Gemeinsamkeiten und wichtige Unterschiede

Junge Frau mit Migräne - Schmerz-Therapie-Zentrum Baden-Baden

Zwischen den Symptomen von Spannungskopfschmerzen und Migräne kann es fließende Übergänge geben. Viele Patienten beklagen sowohl Migräne als auch Spannungskopfschmerzen.

Migräne kann sich im Laufe der Zeit zu Spannungs-kopfschmerzen wandeln.

Spannungskopfschmerzen können zwischen einzelnen Migräne-Anfällen isoliert auftreten oder sich mit der Migräne-Symptomatik vermischen.

Die Symptomvielfalt und ihre unterschiedlichen Verläufe haben ihre Begründung in der außerordentlichen Benervungsdichte und -Vielfalt des Genicks.

Die Schmerzen treten bei Spannungskopfschmerzen in der Regel doppelseitig auf, mit drückend-ziehendem oder beengendem Charakter.

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Ursachen

Spannungskopfschmerzen entwickeln sich aus einer fortschreitenden Beugeunfähigkeit des Genicks und der ganzen Halswirbelsäule infolge chronischer Fehlbelastung, seltener als Unfallfolge.

Aktivierte Rückenmarksreflexe führen dabei zu Muskelverspannungen, Nervenreizungen und Schmerzen in Nacken, Hinterkopf und Stirn.

Die klassischen Spannungskopfschmerzen haben, im Gegensatz zur Migräne, keine weiteren Begleitsymptome außer eventuell leichter Licht- oder Lärmempfindlichkeit oder geringfügiger Übelkeit.

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Dominanz des Genicks

Die Entstehung von Spannungs-Kopfschmerzen und Migräne ist unseren Erkenntnissen nach eng verknüpft mit der zunehmenden Beugeunfähigkeit des Genicks. Als Folge aktivierter Rückenmarksreflexe zeigt dabei auch die Halswirbelsäule von oben nach unten fortschreitende Beugeverluste.

Das Schmerz-Therapie-Zentrum Baden-Baden, Klinik für Diagnose und Therapie chronischer Schmerzen und Migräne. Nachhaltig ohne Medikamente und Schmerzmittel!

Die dominante Rolle des Genicks bei der Kopfschmerzentwicklung ist nicht nur von seiner außerordentlich dichten Benervung abzuleiten (2 bis 3 Millionen freier Nervenenden in Weichteilgewebe und gelenksnahen Strukturen), sondern vor allem auch von seinen direkten Nervenbeziehungen zu Rückenmark, Gehirn (über Halsnerv 1) und sympathischem Nerven-System (Ganglion cervicale superius).

Das außergewöhnlich dicht benervte Genick (im roten Ring) zeigt auf speziellen Röntgenbildern ausgeprägte Beugeverluste bei Spannungskopfschmerzen und auch bei Migräne. Diese Beugeverluste haben nach unseren Erkenntnissen auf Entwicklung und Verlauf beider Kopfschmerzformen maßgeblichen Einfluss.

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Ganglion cervicale superius

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Das Ganglion cervicale superius (im roten Ring) kann die Hirndurchblutung beeinflussen, wenn es erregt wird. Die Erregung erfolgt häufig durch Entzündungen im Genick (weißer Pfeil im roten Feld). Sie sind in der Regel Folge von Fehldrehung und Blockierung des ersten Halswirbels (Atlas).

Die Erregung des Ganglion cervicale superius führt zur Minder-Durchblutung bestimmter Hirngefäße, in deren Gefolge Symptome wie Übelkeit, Sehstörungen, Licht- und Lärmscheu auftreten können. Bei der Migräne sind es typische Begleitsymptome der Anfälle. Bei Spannungskopfschmerzen können diese Symptome einzeln und in abgeschwächter Form auftreten.

Beugeverluste können nicht nur die weitere Entwicklung von Spannungskopfschmerzen sowie die Häufigkeit und Dauer von Migräne-Anfällen fördern, sondern auch die Entwicklung von Schulter-Arm-Schmerzen und im weiteren Verlauf Wirbelgelenksarthrosen hervorrufen. Arthrosen selbst sind nach unseren Daten nur sehr selten die primäre Ursache von Kopf-, Nacken- oder Schulterschmerzen.

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Bestimmung der Beugefähigkeit des Genicks

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Die Beugung des Kopfes nach vorn und hinten erfolgt im Genick zwischen der Schädelbasis (Kopf) und dem erstem Halswirbel (Atlas). Das Genick leistet dabei ca. 55% des gesamten Beugungsumfangs der Halswirbelsäule.

Die Bestimmung der Beugefähigkeit des Genicks (Biometrie) erfolgt durch Messung der Winkel zwischen der Schädelbasis (1) und der Mitte des ersten Halswirbels (2) von der Nickstellung (3) des Kopfes zur maximalen Vorbeugung (4). Der Winkel zwischen beiden Kopfhaltungen sollte normalerweise 38° betragen.

Aus dem Unterschied der beiden gemessenen Winkel im Verhältnis zum Sollwert (38°) kann der individuelle Beugeverlust berechnet werden (im vorliegenden Beispiel 87%).

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Massive Beugeverluste des Genicks
bei Migräne und Spannungs-Kopfschmerzen

In einer vergleichenden Studie mit langjährigen Kopfschmerz-Patienten lagen die durchschnittlichen Beugeverluste des Genicks bei 91,2% (Spannungskopfschmerzen) bzw. bei 86,8% (Migräne). Die durchschnittliche Krankheitsdauer der untersuchten Patienten betrug dabei 17,4 Jahre.

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Beugeverluste dieser Größenordnung haben wir bei Kopfschmerz-Patienten auch außerhalb der Studie immer wieder festgestellt. Da selbst Kinder unter zehn Jahren davon betroffen waren, scheint die Krankheitsdauer allein dafür nicht verantwortlich zu sein.

Unfälle bei Spiel und Sport oft schon im frühen Kindesalter sowie Körperfehlhaltungen im Schulunterricht scheinen die Beugeverluste des Genicks bei Kindern und deren Fortentwicklung im späteren Erwachsenenalter zu begünstigen.

Der stärkste Einfluss kommt nach unseren Daten aus statischen Fehlhaltungen im Berufsalltag (langes Sitzen oder Stehen). Zusätzlicher emotionaler Stress verstärkt die Haltungsprobleme reflektorisch. Überdehnung der Weichteilstrukturen des Genicks durch verschiedene Unfallereignisse einschließlich häufigerer Bagatellunfälle sowie chronische Fehlhaltung in Schule und Beruf scheinen sich im Übrigen zu addieren.

Hohe Beugeverluste des Genicks sind häufig korreliert mit zunehmendem Verlust der Beugefähigkeit der ganzen Halswirbelsäule. Kopfschmerz-Patienten mit einer langen Krankenvorgeschichte weisen in der Regel die stärksten Beugeverluste ihrer Halswirbelsäule auf.

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Beugeunfähigkeit der Halswirbelsäule

Die Beugeunfähigkeit der Halswirbelsäule ist in der Regel ein primär funktioneller Prozess, der erstaunlich häufig eine organisch intakte Wirbelsäule aufweist ohne Arthrosen oder Bandscheibenschäden.

Dennoch kann eine in ihrem oberen Teil (1 - 4) schon frühzeitig beugeunfähig gewordene Halswirbelsäule (rote Linie) schwere Kopf- und Nackenschmerzen verursachen.

Sekundär können auch Arthrosen und Bandscheibenschäden sowie Knickungen oder Wirbelgleiten in Erscheinung treten.

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Spannungs-Kopfschmerzen:
Keine Fehldrehung des ersten Halswirbels

Im Gegensatz zu Migräne-Patienten ist bei Patienten mit Spannungskopfschmerzen in Spezialaufnahmen des Genicks (transbuccale Atlas-Darstellung) keine Verdrehung des ersten Halswirbels zu erkennen.

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Spannungs-Kopfschmerzen und Migräne

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Bei Patienten mit Mischformen beider Kopfschmerz-Arten ist der erste Halswirbel häufig fehlgedreht.

Die meisten und stärksten Fehldrehungen zeigen sich in Röntgenaufnahmen, die während eines Migräne-Anfalls erstellt wurden.

Patienten mit Spannungs-Kopfschmerzen lassen auch während eines Schmerzanfalls keine Drehfehlstellung des Atlas-Wirbels erkennen.

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Anatomische Verhältnisse
in Genick, Hinterkopf und Nacken

Schmerzen in Hinterkopf und Nacken, die über die Scheitelbeine in die Stirn ziehen, werden hauptsächlich von den hinteren (dorsalen) Ästen der Halsnerven zwei (2) und drei (3) in die Schmerzgebiete geleitet. Die im Genickbereich liegenden Nervenäste (blaue Pfeile) erzeugen den Hinterkopfschmerz. Die nach oben und vorn ziehenden Nervenäste (rote Pfeile) erzeugen Stirnschmerz.

Die ersten drei Halsnerven stehen im Rückenmark in Höhe des Genicks in unmittelbarer Verbindung mit dem sensiblen Nervenkern des Gesichtsnervs (Trigeminus). Über diese Verbindung können die Gesichtsschmerzen bei Migräne und Spannungskopfschmerzen entstehen.

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Neurogene Entzündungen

Kopf- und Nackenschmerzen durch neurogene Entzündungen

Im pathologischen Zusammenspiel zwischen Halsnerven und dauerhaft überbeanspruchten Genick- und Nackenmuskeln aus Brustwirbelsäule und Schulter entstehen Kopf- und Nackenschmerzen durch neurogene (von Nerven erzeugte) Entzündungen.

 

Die Ausbildung schmerzhafter neurogener Entzündungen entsteht durch Dauerreizung schmerzleitender Nerven. Die Folge ist die Produktion von Entzündungseiweißen und die Freisetzung entzündungsfördernder Prostaglandine ähnlich wie bei der Migräne mit pathogenetisch (die Erkrankung hervorrufenden) wirksamen Effekten, die auch an der Chronifizierung von Kopfschmerzen maßgeblichen beteiligt sind.

Diese Mechanismen sind auch das Angriffsziel bei der schulmedizinischen Behandlung von Spannungskopfschmerzen und Migräne mit Prostaglandin-Synthese-Hemmern (ASS, Paracetamol, Ibuprofen u.ä.), die auch unter dem Begriff „nichtsteroidale Antirheumatika“ (NSAR) – periphere Schmerzmittel – bekannt sind.

Schmerzfrei ohne Medikamente

Wenn Schmerzmittel nicht mehr helfen oder nicht mehr genommen werden dürfen, weil ihre Nebenwirkungen größer sind als ihr therapeutischer Nutzen oder weil Organschäden (Nieren, Magen und Darm) die weitere Einnahme verbieten, ist zur dauerhaften Schmerz- und Beschwerdefreiheit die sehr gezielt eingesetzte Ursachen-orientiert Behandlung die einzig vernünftige Alternative. Eine solche Behandlung ist zwar aufwändiger als der Griff zur Tablettenschachtel, doch dafür um so nachhaltiger im Ergebnis.

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Weitere Patho-Mechanismen

Lange Nackenmuskeln

Bei Spannungskopfschmerzen sind meist die langen Nackenmuskeln (rote Pfeile) an der Schmerzentstehung in Nacken und Hinterkopf beteiligt. Diese Muskeln sind eigentlich keine Halsmuskeln, sondern stammen aus verschiedenen Regionen der Brustwirbelsäule. Sie setzen unter anderem am mittleren (1) und seitlichen (2) Hinterkopf an.

Andere, schräg zur oberen und mittleren Halswirbelsäule (3) ziehende Muskeln (blaue Pfeile), entstammen der benachbarten Schulterregion.

Genickmuskeln, lange Nackenmuskeln und schräg verlaufende Nacken-/Schulter-Muskeln können bei dauerhaft statischer Fehlhaltung von Kopf, Hals und Rücken leicht überbeansprucht werden.

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Dadurch können Muskelverhärtungen, isolierte Muskelknoten (Myogelosen), längerfristig auch sehr schmerzhafte Dauerverspannungen entstehen, die Spannungs-Kopfschmerzen und Schulter-Arm-Schmerzen in gleicher Weise provozieren und unterhalten können.

Sie sind auch mitverantwortlich für die von oben nach unten zunehmende Beugeunfähigkeit der Halswirbelsäule in der Vorbeugung des Kopfes und sind ebenso mitverantwortlich für die Entstehung von Halswirbelsäulen-Knickungen, Halswirbel-Arthrosen und Bandscheibenschäden infolge Dauerüberlastung durch Dauerüberbeanspruchung.

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Trittbrettfahrer der Spannungs-Kopfschmerzen

Muskeln aus der oberen Brustwirbelsäule ziehen zum Hinterkopf (rote Pfeile), andere aus der oberen und mittleren Brustwirbelsäule (dunkelblaue und schwarze Pfeile) zur Halswirbelsäule, wieder andere ziehen aus der Lendenwirbelsäule zur Brustwirbelsäule (hellblaue Pfeile) und von den Schulterblättern zur Halswirbelsäule (weiße Pfeile).

All diese Muskeln können unter bestimmten Umständen an der Entwicklung von Spannungskopfschmerzen beteiligt sein. Diese Umstände beruhen fast ausnahmslos auf chronischen Körperfehlhaltungen.

Dies macht deutlich, wie wichtig speziell für Spannungskopfschmerz-Patienten die Optimierung ihrer Körperhaltung ist, um die Muskulatur zu entlasten. Die pathologische Einflussnahme auf die Vorgänge in Genick und Halswirbelsäule zu reduzieren ist das Ziel. So werden eingeleitete Heilungsmaßnahmen *** in Genick und Halswirbelsäule wirksam unterstützt.

*** „Als Heilung bezeichnet man den biologischen Prozess der Rückbildung einer Erkrankung bzw. einer pathologischen Gewebsveränderung in Richtung des gesunden Ausgangszustands. Der Heilungsvorgang basiert auf körpereigenen Reparaturmechanismen, die durch Maßnahmen eines Therapeuten ermöglicht, unterstützt oder auch beschleunigt werden können.“

(Zitat aus „Deutsche Enzyklopädie“)

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Besonderheiten der Schmerzempfindung

Schmerzleitung und Schmerzverarbeitung

Werden die Nervenfasern (Axone) schmerzleitender Nerven mechanisch (durch Druck oder Zug) oder chemisch (durch Entzündungen) gereizt, schicken die Nervenzellen intensive elektrische Signale in Richtung Rückenmark. Das Rückenmark transportiert die Signale zum Gehirn, wo sie in der zentralen Schmerzverarbeitung, dem sogenannten somatosensorischen Rindenfeld (äußerer grauer Saum in der mittleren Gehirnregion mit ca. 6 bis 8 Milliarden Nervenzellen) eintreffen. Dort sind alle Körperorgane wie Länder und Kontinente auf einem Globus abgebildet.

So ist praktisch jede Nervenfaser und Nervenzelle der Peripherie mit einer bestimmten Nervenzelle im Rindenfeld verbunden (Peripherie sind alle Gewebe außer Rückenmark und Gehirn). Das Rindenfeld „erkennt“ damit sehr genau, wo in der Peripherie eine Schmerzfaser gereizt wird.

So entsteht aus elektrischen Signalen gereizter peripherer Nerven durch bildhafte Auswertung eine genaue Vorstellung über Ort, Ausdehnung und Intensität von Schmerzen (Zielprojektion).

Diese Vorgänge der Schmerzempfindung erzeugen im Zusammenwirken mit anderen Hirnregionen schließlich das Schmerzbewusstsein.

Weil es bei der Signalverarbeitung im Rindenfeld nur darauf ankommt, welche Nervenfaser der Peripherie ein intensives Signalmuster aussendet und nicht, an genau welcher Stelle eine Nervenfaser gereizt wird, kann z.B. bei Spannungskopfschmerzen zwischen dem empfundenen Schmerzort im Stirn-/Schläfenbereich (am Ende einer Nervenfaser des großen Hinterhauptsnerven) und dem Schmerzentstehungsort im Genick, in dessen Gebiet die zugehörige Nervenzelle liegt, eine beträchtliche Distanz bestehen.

Der subjektive Eindruck von der Schmerzlokalisation ist demnach immer eine Schmerzprojektion zum Nervenfaserende, unabhängig vom Ort der Nervenfaserreizung, dem eigentlichen Ort der Schmerzentstehung.

Ein typisches Beispiel dafür ist der Phantomschmerz, bei dem der Betroffene Schmerzen in Gliedmaßen empfindet, die z.B. infolge einer Amputation nicht mehr vorhanden sind. Die Schmerzen werden durch eine (gutartige) Wucherung am noch vorhandenen Nervenstumpf erzeugt. Die darin enthaltenen schmerzleitenden Nervenfasern werden durch die Wucherung gereizt und erzeugen damit das subjektive Schmerzempfinden noch vorhandener Gliedmaßen (Phantom-Effekt).

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